Der große Guru-Betrug Teil 3

Einige von Ihnen werden vor einiger Zeit die zweite Sonderausgabe unseres Magazins Back To Prabhupada erhalten haben, in der eine der wichtigsten Entwicklungen innerhalb der ISKCON in den letzten Jahren dargelegt wird. Bei dieser Entwicklung handelt es sich um Versuche von ISKCON Gurus an ihrer Macht festzuhalten, in dem sie schrittweise die Position der IRM (Bewegung zur Erneuerung der ISKCON) annehmen. Daher zeigen wir in unserer zweiten Sonderausgabe mit dem Titel In Ihren Eigenen Worten (momentan leider nur auf Englisch erhältlich) wie führende Mitglieder der ISKCON den Argumenten und Schlussfolgerungen der IRM zustimmen. In dem sie argumentieren, ihr haarsträubendes Guru-System wäre eigentlich eine Art Ritvik-System (Ritvik = Repräsentant des Acharya), versuchen sie den Widerstand gegen ihr System zu entschärfen. Gleichzeitig praktizieren sie jedoch den gleichen großen Guru-Betrug wie zuvor. Die Wahrheit bezüglich Srila Prabhupadas Position als Fassade zu benutzen um Macht zu behalten oder zu erlangen nennen wir daher den "großen Guru-Betrug Teil 3".

Es handelt sich hier um eine Fortsetzung und Weiterentwicklung der vorherigen Vorgänge innerhalb der ISKCON: Wie bei der Entwicklung vom ersten zum zweiten Teil des Guru-Betrugs, bei dem das damalige Guru-System mit seinen elf selbsternannten Gurus erweitert wurde, so dass über ein Wahlverfahren fortan jeder zum Guru ernannt werden konnte, so "mutiert" der Guru-Betrug auch jetzt, passt sich neuen Situationen an, um zu überleben und nicht an Macht zu verlieren.

Beim ersten Teil des großen Guru-Betrugs wurde der Begriff Ritvik genutzt, um Guru-Ambitionen zu befriedigen, in dem die "Gurus" behaupteten diksa-Gurus werden zu dürfen (also als einweihende spirituelle Meister aktiv zu werden), da sie von Srila Prabhupada zu Ritviks (Repräsentant des Acharya) ernannt wurden. Beim dritten Teil des großen Guru-Betrugs wurde der Betrug dahingehend erweitert, dass die Gurus nun behaupten, sie wären als Ritviks tätig, obwohl sie tatsächlich weiterhin versuchen als diksa-Guru zu handeln. Bei diesem dritten Teil des Guru-Betrugs versuchen auch Ritvik-Betrüger unverhohlen mitzumischen. Noch stärker als die ISKCON-Gurus versuchen diese mit Hilfe der Ritvik-Masche ähnlich Ziele zu erreichen, wie die betrügerischen ISKCON-Gurus: Geld, Macht und Position. Mit anderen Worten: Befriedigung des Bedürfnisses nach "subtilem Sex" in Form von Profit, Ehre und Anerkennung. Die Ritvik-Betrüger gehen in ihren Bestrebungen mit Hilfe der Ritvik-Philosophie Macht und Ansehen zu erlangen sogar weiter als ihre Gegenspieler innerhalb der ISKCON. Hier einige Beispiele:

a) Sie akzeptieren, dass es zur Zeit keine neuen diksa-Gurus geben soll, erfinden jedoch eine neue Definition des Ritvik-Begriffes. Sie definieren die Rolle des Ritvik als eine Art "auszubildender diksa-Guru", der wartet, bis er seine neue Position einnehmen kann. Oder sie behaupten, das Ritvik-System sei nur eine Übergangsphase, während alle Schüler Srila Prabhupadas darauf warten, eines Tages möglicherweise die Rolle des diksa-Gurus zu übernehmen. Zusätzlich werden der Ritvik-Position Eigenschaften zugewiesen, die normalerweise nur ein diksa-Guru aufweist.

b) Sie akzeptieren, dass es zur Zeit keine neuen diksa-Gurus geben soll, behaupten jedoch, dass allein der jeweilige Ritvik Schüler mit der parampara (Schülernachfolge) verbinden kann, da er die Einweihung vollzieht. Auf diese Weise soll, wie durch einen diksa-Guru, Macht und Kontrolle über den "Schüler" ausgeübt werden.

c) Sie akzeptieren, dass es zur Zeit keine neuen diksa-Gurus geben soll, um die Autorität eines Gurus oder GBCs über ein Projekt oder einen Tempel zu umgehen. So erhält der entsprechende Tempel oder ein Projektleiter die alleinige Kontrolle über das Grundstück, das involvierte Geld und die beteiligten Personen. Durch die Ablehnung von Autorität lässt sich so jedes x-beliebige Projekt kontrollieren ohne irgendjemandem Rechenschaft ablegen zu müssen.

Es spielt daher keine Rolle wie ein bestimmtes System bezeichnet werden mag. Entscheidend ist gemäß dem vedischen Aphorismus "phalena pariciyate" allein das Ergebnis einer Handlung.
Diente die Anwendung der Ritvik-Methode letztlich nur als Werkzeug um persönliche Bedürfnisse - selber Guru werden, Macht & Geld bekommen etc - zu befriedigen? Wer hat profitiert und auf welche
Weise? Was hat sich verändert? Gab es nur einen "Machtwechsel", bei dem eigentlich alles beim Alten blieb und keine Versuche unternommen werden den Guru-Betrug aktiv zu bekämpfen, sofern nicht die eigene Position gefährdet ist?

Die IRM ist die einzige Organisation, die sich allein der Verbreitung der Wahrheit über Srila Prabhupadas Position innerhalb der ISKCON widmet, statt nur seinen Namen auszunutzen um Geld zu verdienen oder persönliche Projekte zu realisieren. Dies tun wir nicht um einen Nutzen daraus zu ziehen und Macht zu erlangen, sondern weil dies die einzig wichtige Mission zum jetzigen Zeitpunkt ist. Die oben angesprochenen Ritvik-Betrüger versuchen das Ergebnis unserer Bemühungen für ihre Zwecke - den großen Guru-Betrug Teil 3 - zu nutzen. Hüten Sie sich daher vor diesen Nachahmungen - verlangen Sie die Wahrheit - schreiben Sie uns um herauszufinden, wer ein Betrüger (Ritvik oder "Guru") ist und die Ritvik-Philosophie nur ausnutzt und wer nicht!

Die Guru-Betrüge können folgendermaßen kategorisiert werden:

Der große Guru-Betrug Teil 1
- Durch die Ernennung zu Ritviks
Der große Guru-Bettrug Teil 2
- Durch Wahlen
Der große Guru-Betrug Teil 3
- Durch Neu-Definition von Ritvik oder Ausnutzung dieser Philosophie unter falschen Vorwänden

Der dritte Teil des Guru-Betrugs kann wie oben bereits erläutert auch die Verwendung von Ritviks beinhalten, denn genau wie bei den anderen Guru-Betrügen, ist es auch das Ziel der Ritvik-Betrüger Profit, Ehre und Anerkennung zu erlangen. Egal ob Guru-oder Ritvik-Betrüger, das Prinzip bleibt dasselbe: Srila Prabhupada und seine Philosophie ausnutzen um eine Position zu erlangen, andere zu kontrollieren und zu die Sinne zu befriedigen.

Bitte schreiben Sie uns um mehr zu erfahren oder wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben.
Danke & Hare Krishna.

Im Dienste Srila Prabhupadas,

Krishnakant,
Redakteur Back To Prabhupada

Der obige Text entstammt der 19. Ausgabe der englischen Fassung unseres Magazins Back To Prabhupada (Zurück Zu Prabhupada). Dieses Magazin verteiben wir kostenlos in der ganzen Welt.
Seit kurzem ist auch eine deutsche Fassung der ersten Sonderausgabe erhältlich. Das Magazin beweist auf klare und verständliche Weise, dass Srila Prabhupada der alleinige diksa-Guru der ISKCON ist. Um dieses Magazin oder das kostenlose Abonnement der regelmäßig erscheinenden englischen Version zu erhalten, gehen Sie auf unsere Websitewww.iskconirm.com und füllen dort das Formular aus. Alternativ können Sie gerne auch direkt Ihren Namen sowie Ihre Anschrift an uns senden. Hare Krishna!